MGJ pflegt regen Austausch
Von Redaktion [04.06.2010, 07.44 Uhr]

Lebendig ist der Austausch des Mädchengymnasiums mit seinen Partnerschulen in Europa. Jüngst waren französisch-sprachige Gäste zu Besuch in Jülich: Aus Marseille kamen Schüler des Collége Cluny und aus dem belgischen Chênée bei Lüttich reiste zweite Gruppe an, um Jülich und das rheinische Umland kennenzulernen.

Das College Cluny und das MGJ: Ausdruck deutsch-französischer Freundschaft.

Das College Cluny und das MGJ: Ausdruck deutsch-französischer Freundschaft.

Das Collége Cluny und das Mädchengymnasiums Jülich – ein wunderbare Geschichte deutsch-französischer Freundschaft, wie der Besuch der 32 Schülerinnen und Schüler aus Marseille eindrucksvoll bestätigte. Bereits zum zwölften Mal fand der Austausch, der seit 1999 besteht, zwischen diesen beiden Schulen statt. Verantwortlich für den Austausch sind am MGJ die Französischlehrer Lutz Terodde und Anita Merres.

Groß war die Wiedersehensfreude zwischen den Schülerinnen aus Jülich und Marseille, denn die Mädchen des MGJ hatten bereits im Oktober die französische Stadt und Schule besucht. „Toll, dass unsere französischen Freunde endlich bei uns in Jülich sind“, hörte man in diesen Tagen oft von den Schülerinnen des MGJ. Untergebracht in Gastfamilien wurde den Schülern aus Marseille diesmal eine Vielzahl von Attraktionen im Ruhrgebiet geboten. Unter anderem waren die Planetenausstellung in Oberhausen oder der Besuch der Zeche Zollverein in Essen Ziele der Unternehmungen am Nachmittag. Im Oktober werden die Mädchen aus Jülich nach Frankreich starten.

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Beim Abschied schon Vorfreude aufs Wiedersehen: Die belgischen "Partner" aus Chênée bei Lüttich kommen zum Europafest im September wieder nach Jülich.

Beim Abschied schon Vorfreude aufs Wiedersehen: Die belgischen "Partner" aus Chênée bei Lüttich kommen zum Europafest im September wieder nach Jülich.

Bereits zum Gegenbesuch waren neun Austauschschülerinnen und -schüler in Begleitung ihrer Deutschlehrer Madame Halleux und Monsieur Hamel aus Chênée bei Lüttich zu Gast in Jülich. Sie ließen sich von Petra Schlader-Thouet die Feinheiten der herzoglichen Festung Zitadelle vermitteln, ehe die Einkaufsstadt Jülich erkundet wurde.

Die einstige Bundeshauptstadt Bonn – bei dem auch der Besuch des Beethovenhauses und im Haus der Geschichte nicht fehlte, waren das zweite Ziel der belgisch-deutschen Gruppe. Ganz individuell dagegen verlief das Wochenende: Bowling, Grillfêten, Besuchen im Phantasialand oder Städtetrips nach Köln oder Düsseldorf – je nach den Plänen der deutschen Gastfamilie verbrachten die Schüler ihre Freizeit. Auch bei diesem Austausch mussten wir wiederum feststellen: Die gemeinsame Zeit war - wie immer - viel zu kurz! Aber es gibt bereits jetzt einen Trost: Zum diesjährigen Europafest am 18. September werden die belgischen Freunde erneut zum Besuch nach Jülich kommen.


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