Anti-Gewalt-Projekt hat ein neues Zuhause

Jülicher Nordschul-"Turnhalle statt Straße"
Von Redaktion [30.05.2010, 07.52 Uhr]

Bereits seit dem Jahr 2001 bietet der Jugendstraßenpolizist der Polizeiwache Jülich ein Anti-Gewalt-Projekt für Jugendliche und Heranwachsende an. Die Jugendlichen treffen sich immer freitags zwei Stunden zum Hallenfußball. Eine Gelegenheit, sich in der Turnhalle auszupowern, um dann ausgeglichener in das Wochenende zu gehen.

Die Stadt Jülich hatte für das Projekt bis zum Sommer 2008 die Sporthalle der Realschule Jülich zur Verfügung gestellt. Seit sie aus der Nutzung genommen werden musste, war das Projekt heimatlos. Trotz intensiver Bemühungen der Stadt Jülich konnte keine adäquate städtische Ausweichmöglichkeit gefunden werden.

Nach intensiver Suche hatte Jugendstraßenpolizist der Polizeiwache Jülich, Norbert Hermanns, eine neue Koopertionspartnerin gefunden: Schulleiterin Maria Bardenheuer vom Mädchengymnasium Jülich (St. Josef Schule) stellt den Jugendlichen die Kleinsporthalle der Schule unentgeltlich zur Verfügung. Damit war erst einmal der Fortbestand der Übungsstunde gesichert. Allerdings ein Zwischenziel mit Grenzen, da sich in der Regel 20-30 Jugendliche und Heranwachsende in der Halle tummeln und die Räume hierfür nicht ausreichend war.

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Jetzt ist eine neue Dauerlösung gefunden: Der TTC Indeland Jülich, der die Arbeit mit den Jugendlichen schon seit vielen Jahren mit eigenen Angeboten unterstützt, stellt dem Projekt für den Freitagabend dankenswerter Weise die Nordhalle zur Verfügung.

Auf diesem Wege möchten die Kreispolizeibehörde Düren und besonders der Jugendstraßenpolizist Norbert Hermanns sich ausdrücklich bei der Schulleitung des Mädchengymnasiums Jülich für die Bereitstellung ihrer Turnhalle während der Notsituation bedanken. Ohne diese Unterstützung hätte das Projekt nicht mehr weiter fortgeführt werden können

Das Projekt findet während der Schulzeiten wöchentlich freitags zwischen 20 und 22 Uhr in der Nordhalle an der Berliner Straße in Jülich statt. Alle Jugendlichen und Heranwachsenden zwischen 14 und 27 Jahren sind eingeladen an diesem Projekt teil zu nehmen.

Ansprechpartner vor Ort ist Frau Fagali-Klein, oder der Jugendstraßenpolizist der Polizeiwache Jülich, Norbert Hermanns, Tel.: 02461/627-6453 und 0151/16228548.


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