Jülicher stellen Lieblingsbücher vor
Von Redaktion [02.05.2010, 08.24 Uhr]

"Ein Buch, dem ich viele Leser wünsche", unter diesem Motto hatte der Förderverein Stadtbücherei Jülich anlässlich des diesjährigen Welttages des Buches zu einem besonderen Vorleseabend eingeladen. In der Stadtbücherei lasen sechs Jülicher aus ihrem derzeitigen Lieblingsbuch vor und erzählten, warum ihnen dieses Buch so am Herzen liegt.

Nach der Begrüßung durch Elisabeth Vietzke, Vorsitzende des Fördervereins Stadtbücherei Jülich, leitete Claudia Backhausen (Straßengemeinschaft Kleine Rurstraße) den Abend mit einem verlorenen Traum, einer ungewöhnliche Freundschaft und der heilenden Kraft von Musik ein - der Vorstellung des Romans "Der Solist" von Steve Lopez. Christoph Klemens, Kulturmanager im Brückenkopfpark Jülich stellte ein modernes Märchen aus dem Buch "Land mit lila Kühen" von Bernhard Lassahn vor. Dem Autor, der vielen auch Nicht-Maussehern durch seine Käpt’n Blaubär-Geschichten bekannt sein dürfte.

Noch vor der Pause stellte die ehemalige Leiterin der Stadtbücherei, Christa Bartel, das Buch "Laufen" von Jean Echenoz vor, das das Leben der "tschechischen Lokomotive", Emil Zatopeks, in die Zeitgeschichte des Kalten Krieges einbindet.

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Ein Klassiker der Weltliteratur bildete den Auftakt für Teil 2 des Abends: "Moby-Dick oder Der Wal" ist das Lieblingsbuch von Jürgen Schmitte, Mitarbeiter der Buchhandlung Fischer. Er stellte eine neue Übersetzung des Buches vor. Ursula Pelzer, ehemalige Vorsitzende des Fördervereins Stadtbücherei nahm die Zuhörer danach wieder mit in die Gegenwart: "Fallers große Liebe" von Thommie Bayer hatte sie im Gepäck. Sie empfahl das Buch als Sommerlektüre auf der Terrasse.

In einer ganz neuen Rolle präsentierte sich der erste Beigeordnete der Stadt und bewies komödiantisches Geschick: Martin Schulz hatte den Gedichtband "Reim und Zeit" von Robert Gernhardt ausgewählt und trug gekonnt eine kleine Auswahl der humorvollen und ironisch-versonnenen Gedichte vor.

Mit einem süßen Geschenk bedankte sich Edda Koch vom Vorstand des Fördervereins bei den Vorlesern für ihre gekonnt vorgestellten Lieblingsbücher. Wie gut ihnen dies gelungen ist, zeigte der Wunsch aus dem Kreis der Zuhörer, diese Art der Buchvorstellung zu wiederholen.


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