Jülich bei der Weltwasserstoffkonferenz gut vertreten
Von Redaktion [12.05.2010, 07.09 Uhr]

Prof. Detlef Stolten, Direktor des Instituts für Energieforschung des Forschungszentrums Jülich, ist Chairman der 18. Weltwasserstoffkonferenz. Die "World Hydrogen Energy Conference" WHEC findet vom 16. bis 21. Mai in der Messe Essen statt und belegt die führende Position von NRW in der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie.

"Wasserstoff passt ideal in die aktuelle Diskussion um Elektromobilität und erneuerbare Energien", so Stolten. Als Energieträger sei er für eine mobile Zukunft unverzichtbar. Die WHEC habe das wichtige Ziel, über bereits geplante, aber auch über zukünftige Wege zur Nutzung des Wasserstoffs zu informieren.

Im Forschungszentrum Jülich arbeiten Wissenschaftler daran, die nachhaltige Energietechnik der Brennstoffzelle aus der Grundlagenforschung in die Anwendung zu bringen. Im vergangenen Jahr schloss Jülich einen Kooperationsvertrag mit dem Korea Institute of Energy Research (KIER).

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Beide Partner entwickeln seitdem gemeinsam Brennstoffzellensysteme für konkrete Anwendungen, etwa für den Einsatz der Direktmethanol-Brennstoffzellen (DMFC) in Palettenhubwagen und Zweirad-Scooter.

Laut Wirtschaftsministerin Christa Thoben hat die Brennstoffzelle das Potenzial, ein NRW-Exportschlager zu werden. Das Land förderte rund 90 Projekte der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie mit insgesamt 165 Millionen Euro, die EU zusätzlich mit 100 Millionen Euro. Mit dem Projekt "NRW Hydrogen HyWay" sollen die Aktivitäten noch einmal verstärkt werden; EU und Land stellten für die darin vereinigten Projekte weitere 60 Millionen Euro zur Verfügung.


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