Landschaftsmalerei für die Welt

Sechs Museen feiern Jülicher Maler Schirmer
Von Redaktion [21.04.2010, 16.24 Uhr]

Dieses Projekt ist bislang einzigartig: In sechs Ausstellungshäusern im Rheinland gilt in diesem Jahr alle Aufmerksamkeit einem Maler - Johann Wilhelm Schirmer (1807-1863). Der gebürtige Jülicher fand sich 1827 nicht mehr mit der althergebrachten Malweise ab. Er ging hinaus "vor die Natur" und komponierte eigene, raffinierte Landschaftsbilder, die als Projektionsfläche für Gefühle und Stimmungen dienten, ganz im Sinne der damals hochmodernen Romantik. Mit Carl Friedrich Lessing gründete er dafür auch die Landschaftsklasse der Düsseldorfer Malschule.

Die Verbundausstellung "Johann Wilhelm Schirmer - Vom Rheinland in die Welt" widmet sich dem Werk Schirmers und seinen Einflüssen auf die internationale Kunstwelt. Sie setzt sich aus sieben Einzelschauen zusammen und nutzt Kompetenz und Bestände der Einzelhäuser für eine umfassende Werkübersicht.

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Die Ausstellungen finden mit jeweils unterschiedlicher Dauer und anderen Themenschwerpunkten statt. Es beginnt am 24. April das Museum Kunst Palast Düsseldorf, dann folgen das Clemens-Sels-Museum Neuss (25. April), die Städtische Galerie Villa Zander Bergisch-Gladbach, das Museum Zitadelle Jülich, das LVR-Landesmuseum Bonn und Schloss Drachenburg des Siebengebirgsmuseums Königswinter. Die letzte der Schirmer-Schauen endet im Januar 2011.

Zugleich veranstalten die Thomas Morus Akademie Bensberg und die Kunstakademie Heimbach in der Eifel Veranstaltungen, Vorträge und Exkursionen zu Johann Wilhelm Schirmer und seinen Einfluss auf die Malerei. Informationen zu den Ausstellungen und Programmen der einzelnen Häusern gibt es online.

Internet: www.schirmer2010.de


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