Fünf Kandidaten setzten sich bei der Endausscheidung durch

Elite des Physik-Nachwuchses in Jülich gekürt
Von Redaktion [22.04.2010, 07.57 Uhr]

Das deutsche Team der Internationalen Physikolympiade mit Prof. Harald Bolt (rechts) und Dr. Stefan Petersen (links).

Das deutsche Team der Internationalen Physikolympiade mit Prof. Harald Bolt (rechts) und Dr. Stefan Petersen (links).

In Physik sind sie (die) Spitze: Fabian Gundlach (Neubiberg), Andreas Völklein (Regensburg), Marcel Ernst (Sulingen), Simon Buchholz (Unna) und Johannes Rothe (Garmisch-Partenkirchen) vertreten Deutschland bei der 41. Internationalen Physikolympiade 2010 vom 17. bis 25. Juli in Zagreb. Die fünf Oberstufenschüler setzten sich bei der deutschen Endausscheidung im Forschungszentrum Jülich unter 16 Kandidaten durch.

"Sie bilden die Elite des Physik-Nachwuchses auf nationaler Ebene", würdigte Prof. Harald Bolt, Mitglied des Vorstands des Forschungszentrums, bei der Preisverleihung den Einsatz aller 16 Teilnehmer der Endausscheidung. "Ich hoffe, Sie bleiben der Physik treu. Und wir im Forschungszentrum würden uns natürlich sehr freuen, Sie in einigen Jahren als Nachwuchswissenschaftler wieder begrüßen zu können."

Das Forschungszentrum sei stolz darauf, zum dritten Mal Gastgeber der nationalen Auswahlrunde zu sein, so Bolt. Er verwies auf Jülicher Spitzenleistungen wie den Supercomputer JUGENE oder die Brennstoffzellenforschung, für die Physik die Grundlage sei. Auch Dr. Stefan Petersen, der den Wettbewerb leitet, lobte die Teilnehmer der Endrunde: "Ihr seid die 16 besten Schüler in Physik in Deutschland - eine tolle Leistung."

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Um eines der Tickets nach Zagreb zu erhalten, mussten die Kandidaten zahlreiche Klausuren und komplexe Experimente meistern.

Um eines der Tickets nach Zagreb zu erhalten, mussten die Kandidaten zahlreiche Klausuren und komplexe Experimente meistern.

m eines der begehrten Tickets in die kroatische Hauptstadt Zagreb zu erreichen, mussten die Kandidaten in der vergangenen Woche zahlreiche Klausuren und Experimente meistern. Neben den fünf Teilnehmern im Deutschland-Team der Internationalen Physikolympiade zeichneten Bolt und Petersen zwei weitere Sieger aus: Ole Martin aus Hamburg und Simon Reinhardt aus Regensburg werden für ihre guten Leistungen mit einem einwöchigen Praktikum in einem Institut ihrer Wahl im Forschungszentrum Jülich belohnt.

Die Internationale Physikolympiade - kurz IPhO - und das Auswahlverfahren in Deutschland sind Wettbewerbe für physikbegeisterte Jugendliche. Auf internationaler Ebene nehmen jährlich mehr als 80 Länder an der IPhO teil. Der Wettbewerb bietet so frühzeitig die Möglichkeit, auf nationaler und internationaler Ebene fachliche Kontakte zu knüpfen. Der bundesweite Auswahlwettbewerb wird vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN) an der Universität Kiel in Zusammenarbeit mit den Kultusministerien der Länder und mit finanzieller Unterstützung durch das Bundesforschungsministerium durchgeführt. Aus Deutschland hatten sich für die 41. Internationale Physikolympiade in Zagreb 420 Schülerinnen und Schüler beworben.


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