Theaterstarter zeigt "Die Odysee"

Irrfahrt für Kinder in der Jülicher Stadtbücherei
Von Redaktion [22.04.2010, 07.27 Uhr]

Schöne Sirenen, deren Gesang unschöne Folgen hat, eine Zauberin, die bezirzt und ein Gott, der viel Wind macht, all das gehört zu den ältesten Mythen der Menschheit. In zwei Worte gefasst, zu: Homers Odysee. Kindgerecht zeigt der Theaterstarter in Jülich am Donnerstag, 29. April, den Klassiker für Kinder von 9 - 13 Jahren und Erwachsene in der Stadtbücherei Jülich.

Rico ist zum ersten Mal in seinem Leben mit dem Zug gefahren und gleich hat er die Rückfahrt verpasst. Um also wieder nach Haus zu kommen, muss er eine umständliche „Odyssee" auf sich nehmen. Dabei ist der Grund für das Verpassen seines Zuges die wirkliche „Odyssee".

Werbung

Und Rico erzählt von Polyphem, dem einäugigen Kyklopen, dem Windgott Ailos, den schönen Sirenen, deren Gesang jeden in den Tod lockt, der Zauberin Kirke, die Odysseus‘ Gefährten in Schweine verwandelt, von der Welt der Toten und nicht zuletzt von Odysseus Heimkehr nach Haus.

Dabei stellt sich nicht nur heraus, dass es Rico mit seinen einfachen Worten gelingt, diesen ungeheuerlichen Epos zu erzählen – es gibt erstaunlicherweise Ähnlichkeiten mit Ricos Leben. Und so fügt sich der große antike Stoff ganz selbstverständlich in Ricos kleine Welt.

Eine Geschichte, die nicht nur Rico staunen lässt, die spannend ist und manchmal umwerfend komisch – die aber auf jeden Fall berührt und völlig unangestrengt den großen und kleinen Zuschauern einen der ältesten Mythen der Menschheit vermittelt, auf den sich unzählige Geschichten danach beziehen.

Stefan Becker vom Spielraumtheater nimmt seine Zuschauer ab 15 Uhr mit auf die Irrfahrt.


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2018 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Das JüLicht geht im "Herzog" auf
Das "JüLicht" ist Geschichte – es geht ab sofort im "Herzog" auf – und diesmal gibt es die neuesten Nachrichten nicht nur täglich frisch im Internet, sondern auch jeden Monat als neues Stadt- und Kulturmagazin in gedruckter Form. Wir – Muttkraat, Medien- und Kommunikationsdesigner Hacky Hackhausen und Herzens-Jülicherin und Journalistin Dorothée Schenk – haben fast drei Jahre lang an der „Fusion“ des „kleinen Herzog“, das bis Ende 2017 als Kulturmagazin im Taschenformat erschienen ist und dem Internetmagazin „JüLicht“ geplant und gefeilt.  [30.01.2018, 14.41 Uhr]  >>

Rundum

Kreatives Lösungsmodell im Aldenhovener KIM-Prozess [09.04.2017, 14.00 Uhr]  >>
Düren: Den Umgang mit Demenz lernen [09.04.2017, 13.51 Uhr]  >>

Vereine

Lebendiges Geschichtsgedächtnis [09.04.2017, 14.51 Uhr]  >>
Bestehen unter des Meisters Augen [09.04.2017, 13.19 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung