Klettergarten der „Pusteblume“ erweitert

72 Stunden dauern in Jülich länger
Von Arne Schenk [21.04.2010, 08.35 Uhr]

Freude über den neuen Stelzenweg bei Kindern, Erziehern und Helfern in der Kindertagesstätte Pusteblume

Freude über den neuen Stelzenweg bei Kindern, Erziehern und Helfern in der Kindertagesstätte Pusteblume

Erfolg habe viele Väter, heißt es. Häufig sind es aber auch gerade die Mütter, die sich tatkräftig für eine Sache einsetzen. Gemeinsam brachten sich die Eltern in der Jülicher Kindertagesstätte Pusteblume ein, um den eigenen Klettergarten um einen Stelzenweg zu erweitern.

„Der Stelzenweg war schon Thema bei der Seillandschaft vor einem Jahr“, erklärt Anke Kürbig, Vorsitzende des Fördervereins der KiTa, „er war aber aus finanziellen Gründen nicht umsetzbar.“ Dabei hatte der Verein bereits im Mai vergangenen Jahres zum Projekt „72 Stunden“ der katholischen Kirche 8000 Euro an Spendengeldern eingeworben. Jetzt erhielt er noch einmal eine großzügige Gabe von 3000 Euro von der Sparkasse Düren, vermittelt von Andrea Hoeps, Geschäftskundenberaterin speziell für Jülicher Fördervereine.

„Was wir wünschen, ist Sachen anzustoßen, die auch eine Nachhaltigkeit haben“, zeigte sich Pfarrer Daniel Wenzel erfreut, dass die Aktion „72 Stunden“ an dieser Stelle weitergeführt wurde. Bindeglied der Aktion innerhalb der KiTa war die Erzieherin Ute Mannsfeld-Loevenich.

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Verwirklichen ließ sich das Projekt jedoch nur mit den helfenden Händen der fest anpackende Eltern und vor allem mit dem engagierten Einsatz der Jugendfeuerwehr Jülich, denn innerhalb ein oder zwei Tagen, wie ursprünglich geplant, ließ sich das Projekt nicht stemmen, unterstrich Anke Kürbig. Alles unter der fachlichen Aufsicht der Natur- und Abenteuerschule.

Fix und fertig inklusive TÜV-Abnahme übergab die Vorsitzende des Fördervereins den Stelzenweg an den KiTa-Träger, die Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Düren, vertreten durch die Kreisgeschäftsführerin Leonore Küpper-Beckers und die Fachberaterin Elfriede Nöldgen


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