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Rappelkiste Lich-Steinstraß malt zugunsten von Kindern und Familien in Not

Kunst – Kinder – „Kleine Hände“
Von tee [03.02.2012, 16.59 Uhr]

Begeistert von Kunst griffen die Kinder der Igelgruppe selbst zu Pinsel  und Palette und eröffneten einen Tag lang ihre eigene Galerie.

Begeistert von Kunst griffen die Kinder der Igelgruppe selbst zu Pinsel und Palette und eröffneten einen Tag lang ihre eigene Galerie.


Wer malte die Mona Lisa und welche Bilder gestaltete Picasso? Das Thema Kunst und Künstler interessierte in der Lich-Steinstraßer Kindertagesstätte Rappelkiste die Igelgruppe so sehr, dass sie entschieden selbst zu Pinsel und Palette zu greifen –und sich damit auch in die Öffentlichkeit zu wagen.

Eine Kinder Kunstgalerie öffnete ihre Pforten und gab den Blick frei auf Landschaften, Tierbilder und Porträts. Ob abstrakt oder konkret, ganz überraschend waren die Ergebnisse der Drei- bis Sechsjährigen, die inspiriert durch die surrelistischen Vorbildern eines Miró, die farbintensiven Spiralbilder von Hundertwasser oder den Popart-Figuren von Keith Haring ihren eigenen Ausdruck fanden. Lebendig vermittelt hatten die Erzieherinnen Frau Yagmur und Frau Hellenbrand die gekonnte Anwendung verschiedenster Materialien und Techniken. Jedes einzelne Bild spiegelt in besonderer Weise die altersgemäßen, emotionalen und sozialen Empfindungen der Kinder wieder.

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Viele kleine Künstler, mit ihren Sammlern und den "Galeristinnen" der Igelgruppe.

Viele kleine Künstler, mit ihren Sammlern und den "Galeristinnen" der Igelgruppe.

Dass die Nachwuchs-Talente dabei nicht nur an sich denken, war Thema der Vernissage, zu der die Familien eingeladen waren und Rose-Marie Kommnick als Vorsitzende der „Kleinen Hände“. Zugunsten von „Kindern, Müttern und Vätern in Notlagen“, wie der Jülicher Verein im Untertitel heißt, hatten sich die Kinder der Igelgruppe entschlossen, sollten die Kunstwerke unter anderem zum Verkauf angeboten werden.

Und die „Sammler“ ließen sich nicht bitten: Über 400 Euro wurden eingenommen – auch durch eine Cafeteria –, wovon die Hälfte den Kindern der Einrichtung zukommt. Die zweite Hälfte der Summe wird im Jülicher Land für die Belange von Familien, die in Ausnahmesituationen geraten sind, verwendet, wie Rose-Marie Kommnick den Ausstellungsbesuchern erklärte und sich herzlich für die uneigennützige Idee der Kinder und die Spende bedankte.


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