Termine über Termine

Fest feiern bis sie fallen
Von Dorothée Schenk [03.06.2005, 18.00 Uhr]

Kaum kündigt der Jahreskalender beginnenden Sommer an, treiben die Termine kuriose Blüten. Jedes Jahr wird darüber lamentiert, jedes Jahr gelobt man Besserung, jedes Jahr kommen die Verantstaltungen wie eine Sintflut über die Menschen in Jülich.

Seinen Anfang nahm es in der Tripplung des Veranstaltungsreigens am 21. Mai: Jazznacht, NoiseLess und 80er Jahre Fete im Kulturbahnhof. An diesem Wochenende sieht es nicht besser aus: Stadtfest in Jülich (und Aachen, aber das sei mal beiseite geschoben), Konzert zum Jubiläum 125 Jahre Gesellschaft Frohsinn Stetternich, der Umweltmarkt in Aldenhoven, das Kopernikusstraßenfest in Jülich, die Bühne 80 feier 25-Jähriges Jubiläum, Ausstellungen in Jülich und Gevelsdorf… und sicherlich fehlen noch viele Veranstaltungen.

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Es ist einfach nicht mehr zu schaffen. Da sag noch einer, in Jülich wäre nichts los. Im Gegenteil: Zuviel ist. Am 28. Mai waren das Back-Bier-Bienen-Fest und abends ein Konzert im Kulturbahnhof. Beides war eher mäßig besucht. Kommen nämlich die ersten Sonnenstrahlen aus dem frühlingshaften Himmel gekrochen, erfreuen sich die Menschen auch an ihrem heimischen Reich, grillen unter freiem Himmel und genießen die neu gewonne Freiheit von den sie umschließenden Wänden. Einfach mal nichts tun. Auch schön!

Was machen wir wohl am nächsten Wochenende? Portugiesische Kultur, Westernzeit im Brückenkopf-Park, Punkfestival, Comedy oder Kino?

Die Qual der Wahl endet letztlich mit dem Verzicht. Und das nicht einmal ungern. Schade ist es nur für die Veranstalter, die sich durch die Bank weg viel Mühe mit ihren Angeboten geben.


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