Leben in der Zukunft
Von Dorothée Schenk [31.12.2006, 14.13 Uhr]

Es war ein ereignisreiches Jahr – wie eigentlich „alle Jahre wieder“. Dass die Uhren sich schneller drehen, ist sicher ein vielgeteiltes subjektives Empfinden, dem auch gar nichts widerspricht. In Zeiten eines Supercomputers JUBL, ist es nicht verwunderlich, wenn künftig nicht mehr „heute“ oder „morgen“, sondern gar „Millisekunden“ und „gestern“ Maßstäbe für den Lauf der Dinge sind. Das einzig zu lösende Problem ist der Mensch. Er verfügt nur über paarweise Hände, Beine, Augen, Ohren und einiges paarweises mehr. Er kann nur 24 Stunden – davon ausgehend, dass der Mensch keinen Schlaf braucht – pro Tag verplanen und abarbeiten.

Bereits mit der gloreichen Entdeckung des Faxes wurde erwartet, dass binnen zwei Stunden Aufträge erledigt sein müssten. Seitdem die „Mail“ als selbstverständlicher Postweg erkannt ist und das Handy eine stetige Erreichbarkeit signalisiert, erwarten viele Menschen eine „umgehende Erledigung“ der Aufgaben im wörtlichen Sinne. „Schnellstmöglich“ wäre hier eine fast entspannende Zeitangabe. Das gäbe ein wenig Muße zum Denken zurück.

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Jetzt versuchen wir uns ersteinmal an das Jahr 2007 zu gewöhnen – rein datentechnisch. Nur die Stadtverwaltung Jülich, die ist schon viele Jahre voraus, plant vorausschauend: „Gemäß § 6 des Straßen- und Wegegesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen vom 23.09.2995“ war dort in einer Öffentlichen Bekanntmachung zu lesen, werde die Welldorfer Straße „Zum Rosental“ umgewidmet. Dann haben die Welldorfer ja wirklich noch viel Zeit.

In diesem Sinne einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Bleiben Sie uns gewogen.


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