Teuflische Technik
Von Dorothée Schenk [02.06.2006, 19.36 Uhr]

Es ist kein Erdzeitalter her, nur sieben Jahre, da war die Verfasserin mit Schuhen, Socken, Hose und Pullover bestens angezogen. Wenn sie heute aus dem Hause geht, greift sie unweigerlich zu Jacke und . . . Handy. Nur so fühlt sich der moderne Mensch in der Welt auch unterwegs zu Hause. Der Weg zum Postkasten wird ergänzt durch den Weg zum virtuellen Briefkasten. Kommunikation findet nahezu immer und überall statt: Anrufbeantworter, Handy, Email und Blackberrys bestimmen das Leben – ohne geht es gar nicht mehr, oder?

Was, wenn die Nabelschnur durchtrennt ist? Einsam im Orbit wie einst „2001 - Odyssee im Weltall“ kommt sich der Mensch vor.

Der geneigte JüLicht-Leser wird verständnislos, muffig oder sorgenvoll so manchen Tag die Nachrichten aus dem Jülicher Land gesucht haben und traf nur auf die neuesten Bekanntheiten der letzten Tage und Wochen. Für eine News-Site eine Unzumutbarkeit, sagen wir uns und klopfen schuldbewusst an unsere Brust.

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Natürlich nicht, ohne eine Erklärung abzugeben: Nicht der laue Lenz mit seinem Geschwister, dem frühlingshaften Morpheus, sondern der Teufel hatte sich der Redaktions-Technik bemächtigt und in die virtuellen Hölle geschickt. Im Klartext: Die Redaktion war nicht im Netz, nicht am Netz, die Computer und Zugänge zum Internet versagten ihren Dienst – der mediale Supergau. Da konnten nur in guter alter Handarbeit die nötigsten Arbeiten verrichtet werden.

Aber: Jetzt sind wir wieder da! Frisch verarztet und voll Tatendrang arbeiten wir die letzten Wochen auf und starten neu durch, damit der Slogan dann wieder stimmt: Die Website ist ein vollwertiges journalistisches Angebot.

Vielen Dank für Ihre Treue und Geduld!


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