Vorstandskandidaten des Traditionsvereins stehen fest

Kompetenz-Team will Jülich 10/97 nach Vorne bringen
Von Dorothée Schenk [09.06.2008, 12.37 Uhr]

„Der Hunger nach einem stabilen Vorstand ist groß“, formulierte es Michael Lingnau, designierter Vorsitzender des Traditions-Fußballvereins Jülich 1910/97. Die Weichen stellen können die Vereinsmitglieder bei der Versammlung am Mittwoch, 18. Juni, bei Jülich 1910 ab 19.10 Uhr. Dann stehen Neuwahlen an. Das Kandidaten-Team indes ist vollzählig.

Michael Lingnau stellt sich den Mitgliedern von Jülich 10/97 als 1. Vorsitzender zur Verfügung.

Michael Lingnau stellt sich den Mitgliedern von Jülich 10/97 als 1. Vorsitzender zur Verfügung.

Zusammengesetzt hat sich der Jülicher Rechtsanwalt Lingnau bereits zum Jahresanfang mit Jan Schayen, Lokalpolitiker, Unternehmer vor Ort und Kandidat für den stellvertretenden Vorsitz. Die Zielsetzung war von Anfang an klar: „Der Verein gehört in die Herzen der Jülicher – das wollen wir wieder erreichen“. Weder sportlich noch baulich dürfe sich Jülich 10/97 „in die Ecke stellen“ lassen. Schließlich steht das 100-jährige Jubiläum praktisch vor der Tür.

„Vision mit Tradition verbinden“ ist das Schlagwort. Das klingt markig, soll aber von einem „Kompetenzteam“, wie Lingnau es nennt, getragen werden. Dazu hat sich das Vorsitzenden-Duo zwei Betriebswirte ins Boot geholt, die als Unternehmensberater tätig sind. Achim Esser und Claus Nürnberg wollen sich um die bekanntermaßen schwierige Finanzlage kümmern. Nürnberg hat außerdem Erfahrung in der Restrukturierung von Unternehmen. Schließlich hat der designierte Vorstand einen „Dolmetscher“ gwinnen können: Reinhard Kulig. Der Alt-Spieler von Jülich 10/97 – inzwischen beim WDR in Köln tätig – ist das Bindeglied zu den Aktiven. Und natürlich die Seele des Vereins: Peter Kosprd. Von seiner Zusage, als Trainer aktiv zu bleiben, hatten die fünf Männer ihre Kandidatur abhängig gemacht. „Peter Kosprd ist es in den vergangenen Wochen gelungen, uns zu begeistern und zu überzeugen, die Wahl anzutreten“, erklärte Claus Nürnberg für den designierten Vorstand.

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Völlig klar ist Michael Lingnau: „Der Spielbetrieb hat den Verein in der schwierigen Zeit am Leben gehalten.“ Die Mannschaften seien der Mittelpunkt und sie sollen nach dem Wunsch der Vorstandskandidaten wieder deutlich auf Tuchfühlung mit der Vereinsführung gehen, „damit wir nicht als Gespenster durch die Köpfe geistern“. Kommt es zur Wahl des Teams ist ein erstes geselliges Beisammensein schon ins Auge gefasst.

„Wir sind nicht alleine – wir sind nur der Kern“, erklärt Michael Lingnau. Eine gute Mischung aus neuem Blut und altem Bestand will sich den Mitgliedern zur Wahl präsentieren. Als Beisitzer im Vorstand sind die Brüder Heiko und Uwe Mock sowie Jo Goswin aus der Aktivenriege im Gespräch. Jetzt sind die Mitglieder am Zuge, die im Vereinsheim von Jülich 10/97 am 18. Juni ihr Votum abgeben müssen.

Über die Hintergründe lesen Sie hierzu
Zehner-Vorstand ins Abseits gestellt


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