Hauch von Indien im KuBa
Von Redaktion [03.06.2010, 08.21 Uhr]
![]() Arup Sen Gupta begleitete bereits viele namhafte indische Künstler auf ihren Europatourneen. |
Die Wurzeln der indischen Musik lassen sich zurückverfolgen bis zu den Melodien der vedischen Gesänge (ca. 2000 v.Chr.). Musik hat nach indischer Anschauung, gleich dem Gebet, dem Opfer und der Askese, götterzwingende magische Wirkungen: sie ist zaubergewaltig. Musik wird als göttliche Kunst und als Weg zur Selbstverwirklichung begriffen.
Erleben können sie Zuhörer am Sonntag, 6. Juni, wenn Arup Sen Gupta und Govinda Schlegel ab 18 Uhr auf Einladung von Kultur ohne Grenzen e.V und im Jülicher Kulturbahnhof ein Konzert geben.
Was heute als „klassische nordindische Musik“ bekannt ist, ist aus den mystisch-populären religiösen Gesängen des 13. bis 15. Jahrhunderts hervorgegangen. In der muslimischen Periode absorbierte diese devotionelle Kunstform, zur Hofmuik geworden, arabische und persische Elemente, ja, man kann von einer einzigartigen Verschmelzung dieser beiden Kulturen in der Musik sprechen.
![]() Govinda Schlegel tritt seit über 10 Jahren mit Arup Sen Gupta auf. |
Arup Sen Gupta studiert seit den 80er Jahren die komplexe Technik des Tabla spielens bei Subhen Chatterjee aus Kalkutta und Pandit Swapan Chauduri. Arup Sen Gupta begleitete bereits viele namhafte indische Künstler auf ihren Europatourneen und tritt seit über 10 Jahren mit Govinda Schlegel auf. Neben seiner regen Konzerttätigkeit unterrichtet er in Aachen und arbeitet an verschiedenen Aufnahmeprojekten.
Govinda Schlegel erlernt seit über 20Jahren die nordindische klassische Musik und ist Schüler des legendären Maestro Ustad Ali Akbar Khan. Neben den Saiteninstrumenten Sarod und Sitar studiert Govinda Schlegel die im Westen selten gehörten Instrumente: Sarangi, Surbahar und Rudra-Vina. Govinda Schlegel gründete das Institut Govindas TonArt, unterrichtet die nordindische klassische Musik und veranstaltet Konzerte mit indischen Künstlern.
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