Anmeldeschluss 3. Februar

Nächste Runde im Jülicher "Zukunftsdialog"
Von Redaktion [22.01.2016, 17.35 Uhr]

Das Team Zukunftsstadt freut sich engagierte Teilnehmer beim 2. Bürgerdialog.

Das Team Zukunftsstadt freut sich engagierte Teilnehmer beim 2. Bürgerdialog.

Im ersten Workshop im November haben rund 100 Bürgerinnen und Bürger viele Ideen für das Leben in Jülich im Jahr 2030 entwickelt. Die Teilnehmer hatten Freude daran, sich an den Planungen zur Zukunftsstadt zu beteiligen. Im 2. Bürgerdialog sollen die entworfenen Ideen Gestalt annehmen.

„Wir sind in der Entwicklung von Visionen um die Zukunftsgestaltung der Stadt Jülich nach dem ersten Workshop schon ein großes Stück vorangekommen. Ich habe mich über die intensive Auseinandersetzung mit der Vielfalt des Wettbewerbs-Themas sehr gefreut und bin überzeugt, dass auch der zweite Workshop weitere Impulse gibt“, so Dezernentin Katarina Esser.

Das in das Projekt eingebundene „Team Zukunftsstadt“ steht auch weiterhin mit seiner Kompetenz zur Seite. „Die Zukunft unserer Stadt wird sich so entwickeln, wie wir heute planen. Jetzt schon Visionen entwickeln und Weichen zu stellen macht Sinn und Spaß zugleich“, freut sich Ute Werner, die in dieser Woche als Vorsitzende der Werbegemeinschaft in ihrem Geschäft Gastgeberin für ein weiteres Teamtreffen war. Mit dabei waren auch Dr. Hildegard Hoecker von der Stadtwerke Jülich GmbH und Dr. Peter Burauel vom Forschungszentrum Jülich, die sich bei der Vorbereitung des Workshops engagiert haben – unter anderen bei der Vermittlung kompetenter Ansprechpartner.

Fünf Referenten aus Hochschulen, Beratungsunternehmen und Industrie- und Handelskammer werden in den Arbeitsgruppen einen Impuls zu den Themen Quartier und Quartiersentwicklung, Infrastruktur, Soziales und Bildung, Soziale Teilhabe und Verkehr und Mobilität geben und im Anschluss die Arbeit in den Gruppen begleiten.

Zum Thema „Quartier und Quartiersentwicklung“ hat Dipl.-Ing Gisela Schmitt von der RWTH Aachen (Lehrstuhl für Planungstheorie und Stadtentwicklung) ihre Zusage gegeben. In der Gruppe sollen Fragen nach potentiellen attraktiven Wohnraumflächen in Jülich, nach zukünftigen Wohnformen und der optischen Veränderung von öffentlichen Räumen in Jülich im Jahr 2030 diskutiert werden.

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Der Themengruppe „Soziales und Bildung“ wird Dr. Rita Darboven von KreaScientia, einem Dienstleister im Bildungsbereich, zur Seite stehen. Sie ist seit vielen Jahren in der Euregio Maas-Rhein als Sozialwissenschaftlerin im Bildungsbereich tätig und spezialisiert auf moderne Methoden nachhaltiger Bildung und die Entwicklung innovativer Bildungskonzepte. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in Projekten zur Stärkung des interkulturellen Zusammenhalts. Die Teilnehmer werden sich damit beschäftigen, wie der Dialog zwischen Einheimischen und Zugezogenen und zwischen Generationen gefördert werden kann sowie mit Maßnahmen zur Förderung des lebenslangen Lernens.

Für die Gruppe „Infrastruktur“ konnte als Experte im Bereich „Einzelhandelsentwicklung“ Dr. Wolfgang Haensch von der CIMA Beratung und Management Köln, einem Beratungsunternehmen, das auf die Zukunft von Stadt und Land spezialisiert ist, gewonnen werden. Im Rahmen des Bürgerdialogs werden Fragen zu einer attraktiven Innenstadt 2030 und zum Einkaufen bzw. zur Nahversorgung in 15 Jahren diskutiert.

Zum Themenschwerpunkt „Soziale Teilhabe/Diversity“ wird Dr. Ann Marie Krewer von der Hochschule Niederrhein (Fachbereich Sozialwesen) einen Impuls geben und die Gruppe bei der Diskussion von Fragen zu den Chancen einer internationalen Stadt wie Jülich und zu konkreten Fördermöglichkeiten einer umfassenden Teilhabe von Menschen unterschiedlicher Nationalität, Religion, Hautfarbe, Alter und Geschlecht begleiten.

Benjamin Haag von der IHK Aachen (Bereich International, Verkehr und Handel) wird in der fünften Themengruppe „Verkehr und Mobilität“ mitwirken. Im Mittelpunkt der Gruppengespräche werden Fragen zur Mobilität 2030 stehen und eine Diskussion zu den Bedingungen, die die Jülicher benötigen, um ihr Mobilitätsverhalten zu ändern.


Das Forschungszentrum ist Kooperationspartner und an diesem Tag Gastgeber für die Workshopteilnehmer. Wer dabei sein möchte, ist herzlich eingeladen, sich bis zum 3. Februar bei der Stabsstelle Stadtmarketing anzumelden per Telefon unter 02461-63420, per Email unter ipuetz@juelich.de oder per Briefpost an Stadt Jülich, Stadtmarketing, Große Rurstr. 17 in 52428 Jülich. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.zukunftsstadt-juelich.de.


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