Mesopotamia Ensemble mit Raed Khoshaba

Kultur ohne Grenzen im Kulturbahnhof Jülich
Von Redaktion [11.04.2012, 08.42 Uhr]

Mit seinem ganz eigenen Stil, gleichzeitig jedoch eng verbunden mit der orientalischen Musiktradition, unternimmt das Quartett eine musikalische Reise durch weite geografische Räume und verschiedene Musiktraditionen des Orients. In ungewöhnlicher Besetzung erklingen: arabische Laute "Oud", Zitter "Qanoun", Violine und Perkussion. Diese Musik spricht ein breites Spektrum menschlicher Emotionen an - in einer universellen, kulturelle Barrieren überwindenden und leicht zugänglichen Sprache. Das Konzert in Kooperation mit Kultur ohne Grenzen e.V. und Kultur im Bahnhof wird am Samstag, 14. März, ab 20 Uhr gegeben.

Das Quartett lässt in seinen Kompositionen, die oft von klassischen arabischen Melodien und Rhythmen ausgehen und von Ornamentierungen, Verzierungen und Improvisationen belebt werden, auch neue Rhythmen und Melodien aus verschiedenen Musiktraditionen des Ostens und andere musikalische Elemente einfließen.

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Raed Khoshaba wurde in Bagdad geboren. Er studierte Laute bei Salem Abdul Karem am Konservatorium von Bagdad, womit er sich die besten Voraussetzungen für seine weitere musikalische Entwicklung schuf. Sein Lehrer gehört zur berühmten Bagdadschule des Lautenspiels, mit der man in der arabischen Welt die Renaissance des Lautenspiels in Verbindung bringt. Er erhielt sein Diplom für Laute und studierte Musikwissenschaft an der Bagdad Universität.

Der Eintritt kostet 6 Euro.


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