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26 Mädchen und Jungen aus nicht gut situierten Familien dürfen sich freuen

„Wunschbaum“ im TZJ ist schöne Bescherung für Kinder
Von Sa, 19. Nov. 2011 Jülicher Zeitung / Lokales  [22.11.2011, 17.32 Uhr]

Sa, 19. Nov. 2011 Jülicher Zeitung / Lokales / Seite 18 Von Volker Uerlings

TZJ-Geschäftsführer Carlo Aretz (r.) und Hausmeister Uwe Hunf arbei- ten an der Erfüllung. Foto: Uerlings

TZJ-Geschäftsführer Carlo Aretz (r.) und Hausmeister Uwe Hunf arbei- ten an der Erfüllung. Foto: Uerlings

Jülich. Seit Mitte der Woche ziert ein stattlicher Tannenbaum den sonst von exotischen Pflanzen geprägten „Palmen-garten“ im Technologiezentrum Jülich. Der ist aber nicht nur stimmungsvoller Raumschmuck, sondern auch eine schöne Bescherung für Kinder, deren Eltern es „nicht so dicke“ haben. 26 Mädchen und Jungen haben am Baum ihre Wünsche zum Fest verewigt. Die Erfüllung scheint garantiert.

„Unser Ziel ist es, Kinder aus nicht so gut situierten Familien zu erfreuen“, erklärt Carlo Aretz, Geschäftsführer der TZJ GmbH. Er hat ein Vorbild aus Heinsberg vor Augen, wo die Aktion „Strahlende Kinderaugen“ seit Jahren äußerst erfolgreich läuft. Die Idee trug er einige Zeit mit sich herum. Jetzt aber wird sie auch dank der tatkräftigen Mithilfe seiner Mitarbeiter Realität. Partner bei diesem Projekt ist der Jülicher Verein „Kleine Hände“, der dafür Sorge trägt, dass auch tatsächlich Familien, die es nötig haben, in den Genuss eines Wunsch-Geschenkes für ihren Nachwuchs kommen.

Die Kinder im Alter von 2 bis 11 Jahren haben ihre Wünsche auf Sternen und Karten notiert, die am „Wunschbaum“ im TZJ hängen. Der Wert der „Wünsche“ darf 15 Euro jeweils nicht übersteigen. Ein bescheidendes Beispiel: „ein Buch und eine Tafel Schokolade“...

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Die Kunden, Partner, Mitarbeiter, Besucher und Mieter im Technologiezentrum können für Geschenke Patenschaften übernehmen. Einige haben sich bereits gemeldet. „Es wird kein Kind leer ausgehen“, verspricht Carlo Aretz. Denn die TZJ GmbH springt ein, sollte ein „Stern“ keinen Paten finden, was allerdings unwahrscheinlich erscheint.

Etliche Geschenke wurden von Aretz‘ Mitarbeitern, allen voran Hausmeister Uwe Hunf, bereits besorgt – und zwar überwiegend in Jülich – verpackt und deponiert. Die Kollegen bringen sich natürlich ehrenamtlich und in ihrer Freizeit ein, denn auch bei auf dem Papier „nur“ 26 Wünschen ist der Aufwand schon ordentlich. In den nächsten zwei Wochen dürften sich Paten finden. Einige Interessenten wurden schon bei der Aufstellung des Baumes diese Woche aufmerksam.

Die Geschenke werden Anfang Dezember an die „Kleinen Hände“ übergeben, der die Kinder dann auf einer Weihnachtsfeier im Kulturbahnhof beschenkt.

Carlo Aretz kann sich eine Wiederholung der Aktion vorstellen, hofft aber auch auf Nachahmer in Jülich, damit 2012 vielleicht noch mehr Kinderaugen Weihnachten strahlen können...?!


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